Fachleute

Prof. Dr. Wolfgang Wendlandt

Dipl.-Psychologe, Berlin


„Selbsthilfegruppen vermitteln langjährig Stotternden spezifische Erfahrungen, die im Rahmen professioneller Therapie nicht vermittelt werden können. Durch die Mitarbeit in der Stotterer-Selbsthilfe mit ihren vielfältigen Angeboten werden ein breites Wissen über das Stottern zur Verfügung gestellt, der Aufbau und die Gestaltung sozialer Kontakte ermöglicht und die selbsttherapeutischen Kräfte gestärkt. Betroffene gelangen in der Stotterer-Selbsthilfe – auch ohne Therapie – zu rasanten Fortschritten, wenn sie in Gruppen Verantwortung übernehmen, öffentliche Veranstaltungen vorbereiten und dort Sprecherfunktionen übernehmen.

Die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe kann von Therapeuten als Therapie begleitende Maßnahme empfohlen werden, um Veränderungsprozesse zu beschleunigen. Aber auch nach Behandlungsende kann, aus Sicht des Stottertherapeuten, die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe im Sinne einer Stabilisierung der Therapieergebnisse sinnvoll sein“.


Andreas Starke

Logopäde, Hamburg


„Die Stotterer-Selbsthilfegruppe kann einem das Gefühl vermitteln, dass man mit seinem Problem nicht allein ist und dass es keinen Grund gibt, sich für das Stottern zu schämen.
Der Kontakt zu anderen Menschen, die stottern, kann einem deutlich machen, dass man nicht dadurch, dass man stottert, minderwertig ist, dass man auch dann, wenn man stottert, liebenswert, erfolgreich, interessant und attraktiv sein kann. Und nicht nur das: Alle Bücher über das Thema Erfolg betonen die Wichtigkeit von guten Vorbildern. Solche Leute findet man in der Stotterer-Selbsthilfe sehr leicht“.